Deutschland führt Krieg! Die Bundeswehr wird umgebaut zu einer Armee im globalen Kriegseinsatz, auch im Inneren wird das Militär immer präsenter und wirbt um gesellschaftliche Akzeptanz. Sie inszeniert sich als „humanitäre Interventionsarmee“, Einsatzhelferin beim „Katastrophenschutz“ und rekrutiert an Bildungseinrichtungen und Arbeitsämtern. Die Bundeswehr versucht Stück für Stück ihr Image aufzubessern und zu einer Normalisierung von Krieg beizutragen. Verstärkt kommt es zu einer Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Firmen in Forschung und Produktion, deutsche Konzerne verdienen Milliarden mit Rüstungsexporten. Auch Hamburg ist ein zentraler Ort der Kriegsproduktion, -planung und -vorbereitung.

Doch Krieg und Militarismus stoßen auf Widerstand. Antimilitaristische Aktionen richten sich immer wieder gegen die Beteiligung von Staat und Unternehmen an Kriegen. Die Ansätze sind vielfältig: Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Krieg und Militär in der Gesellschaft, Störung öffentlicher Bundeswehrauftritte, Blockaden von Rüstungsfirmen und diverse Aktionen gegen Kriegslogistiker und -profiteure.

Wir sind ein offenes Treffen für Alle, die antimilitaristisch aktiv werden wollen. Gemeinsam wollen wir uns mit den Ursachen für Krieg und Militarisierung auseinandersetzen und den Zusammenhang von Krieg und Kapitalismus – den bestehenden Herrschafts- und Produktionsverhältnissen – aufzeigen. Wir diskutieren, nehmen an Aktionen teil oder organisieren selbst welche und wollen eine antimilitaristische Praxis stärken.

Wir treffen uns nicht regelmäßig. Wenn ihr Fragen oder Interesse habt, mit zu arbeiten, meldet euch bei uns.